Mit Groß & Klein im Sonnenschein im „Taunus Wunderland“

„Wo Kinder mit der Sonne um die Wette strahlen.“

So lautet der Slogan des „Taunus Wunderland“, das wir heute mit 40 Leuten (!) besuchten. Und ich darf sagen: Der Slogan hat ganz wunderbar gepasst an diesem tollen Sonntag, der seinem Namen alle Ehre machte. Von der Parköffnung um 10 Uhr bis zur (offiziellen, aber nicht tatsächlichen) Schließung um 18 Uhr tobten die Kids umher und erkundeten alle Attraktionen. Offenbar ist nicht nur der Fußballgott ein Fan der Ebersheimer F1-Kicker, sondern auch Petrus, der uns traumhaftes Wetter für die Abschlussfahrt nach einer erfolgreichen Fußballsaison schenkte. Gestern jubelten noch alle auf dem heimischen Sportplatz über den Sieg gegen die Nachbarmannschaft aus Zornheim, heute zogen die Spielerinnen und Spieler, ihre Geschwister und zahlreiche Eltern in bester Stimmung gemeinsam durch’s „Taunus Wunderland“.

Freizeitpark heißt: Auf und ab, im Kreis herum, hin und her, mal schneller und mal ganz gemütlich, aber meistens in Action! Obwohl dieser sonnige Sonntag ein perfekter Ausflugstag war, blieben die Warteschlangen vor den Fahrgeschäften erfreulich kurz und gerade die Kleinen hatten oft das Glück, von einer Karussellrunde zur nächsten direkt weiterfahren zu können, weil keine neuen Kinder einen Platz benötigten. Dann hieß es einfach: „Nochmaaaal!!!“

Unser Kleiner begeisterte sich vor allem für den Mini-Autoscooter, in welchem er bereits bewies, dass er ein so souveräner Autofahrer wird wie sein Vater (wenn die selbstfahrenden Autos nicht doch bald den Führerschein überflüssig machen). In manchen Momenten sah ich ihn vor mir, wie er mit 16 auf der örtlichen Kerb von den Mädels angehimmelt wird, weil er so lässig ist und zugleich so ein guter Typ. Heute war es seine Kindergartenfreundin, die er im Mini-Scooter herumchauffierte und ihr großzügig im Autokarussell seinen Platz anbot, als das Lenkrad bei ihr nicht funktionierte. Sie teilten sich die Wassermelonenstücke und das Eis, welches sie von ihren großen Schwestern geschnorrt hatten. Und sie strahlten in der Mini-Eisenbahn, die durch eine Mini-Westernstadt fuhr, miteinander um die Wette. Das „Taunus Wunderland“ hat einfach für die Kleinen reichlich Unterhaltungswert! Und der Kleine und seine Freundin kamen mit ihren nicht ganz 1 Meter Körpergröße sogar noch gratis zu ihrem Vergnügen!

Man könnte nun vermuten, dass sich die Großen etwas langweilten, wenn viele Fahrgeschäfte bereits für 3-jährige ausgelegt sind. Die meisten Kids waren immerhin schon zwischen 8 und 10 Jahre alt! Aber weit gefehlt, die fanden es genauso großartig wie die Kleinen. Natürlich gab es auch so manches speziell für sie, das durchaus Nervenkitzel bereitete. Für unsere Große, die vor allem mit ihren Mädels herumzog, waren die Achterbahn, die Reifenrutsche und die Wildwasserbahn die Highlights. Vor allem genossen die Fußballkinder aber die große Freiheit: In kleinen Gruppen zogen sie zumeist selbstständig durch den Park und konnten sich einfach dorthin treiben lassen, wo es ihnen am besten gefiel. Das „Taunus Wunderland“ hat genug für einen Tagesausflug zu bieten, ist aber zugleich so kompakt angelegt und überschaubar, dass man sich gut darin zurechtfinden kann und rasch von einem Ende zum Anderen gelangt. Die Eltern konnten sich also gemütlich an unserer „Basisstation“ zum Plaudern niederlassen, während die Kinder umherzogen. Lediglich die Kids, welche die 1,30 m noch nicht ganz erreicht hatten, mussten sich gelegentlich einen Erwachsenen schnappen, der sie – vorschriftsgemäß – ins Fahrgeschäft begleitete. Aber mal mit dem Trainer eine Runde zu drehen oder mit der netten Mutter des Kumpels… alles super!

Zwischendurch wurde den Kids im 2-Stunden-Takt ein kleiner Zwischenstopp an der „Basisstation“ verordnet: Alle da? Alle munter? Klaro! Kurzes Durchatmen beim Hotdog essen oder Eis schlecken, bei Kuchen und Apfelsaftschorle. Wir waren nämlich nicht nur mit guter Laune sondern auch bestens mit Knabbereien und Getränken ausgerüstet, um uns einen schönen Tag zu machen! Unsere „Basisstation“, in der immer mindestens ein Erwachsener zur Verfügung stand, war angenehm schattig, mit Blick auf die Wildwasserbahn. Direkt nebenan befand sich ein Kiosk, der – ich war begeistert – sogar eine gute Kaffeemaschine vorweisen konnte. Insgesamt war ich auch von den überschaubaren Preisen für Essen und Getränke überaus positiv überrascht, nachdem sich ein Eis im „Holiday Park“ kürzlich als Luxusware erwiesen hatte.

Ab 17 Uhr traten alle nacheinander den Heimweg an. Wir blieben bis zum Schluss und nahmen auf dem Rückweg das ein oder andere Fahrgeschäft mit, das während des Tages noch zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hatte.

Im Auto schlief der Kleine direkt ein und ich konnte meine Müdigkeit soeben überwinden, indem ich euch von unserem schönen Tag erzählt habe. Nun liegen wir hier auf dem Sofa herum und fragen uns, wieso wir nicht schon öfter im „Taunus Wunderland“ waren, wo es doch „nur eine Fußballhalbzeit“ von Mainz entfernt ist. Morgen ist wieder Montag: Arbeit, Schule, Kindergarten. Unvorstellbar, wo wir uns doch gerade im absoluten Ferienmodus befinden…

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