Zwischen Ziegen und Fußballern – auch das ist Gonsenheim!

Mit unseren Finther Freunden waren wir am Samstag in Gonsenheim verabredet, um ein ganz klassisches Mainzer Familien-Programm zu absolvieren: Einmal um die Wildpark-Gehege schlendern, um Ziegen und Rehe zu füttern, die dicken Schweine zu bestaunen, die scheue Wildkatze zu suchen, Kaninchen und Meerschweinchen zu zählen,… Falls jemand noch nicht dort gewesen sein sollte: Der Gonsenheimer Wildpark ist wirklich nicht groß! Man darf ihn gewiss nicht mit einem Zoo vergleichen oder der Wiesbadener Fasanerie, aber man zahlt auch keinen Eintritt und es ist eine nette Runde, die bereits kleinere Kinder gut laufen können. Einfach ein hübsches Ziel für zwischendurch.

Anfangs verlief unser Ausflügchen wie gewohnt: Der Kleine war – wie so oft am Nachmittag – auf der Autofahrt eingeschlafen und wurde für unseren Rundgang in den Kinderwagen verlagert; die Große und ihre Freundin sowie deren kleiner Bruder machten sich direkt nach unserer Ankunft an die Tierfütterung. Aber nachdem wir Erwachsenen, von der Lust nach einem Kaffee getrieben, einen kleinen Abstecher ins Vereinsheim des SV Gonsenheim gemacht hatten, nahm der Ausflugsklassiker eine überraschende Wende: Die Kinder versackten auf dem an den Wildpark angrenzenden Fußballplatz. Während sie noch mit ihrem Eis beschäftigt waren, sahen wir dem Spiel zu, das gerade angepfiffen wurde. Aber schon bald wollten die Mädels und Jungs selbst ran an den Ball. Auch unser Kleiner war endlich wieder munter und lief fröhlich mit den anderen um die Wette. Während mein Liebster als Trainer aktiv wurde, konnten meine Freundin und ich gemütlich am Rand sitzen, das muntere Treiben beobachten und uns ungestört unterhalten.

Unsere Zeit zwischen Ziegen und Fußballplatz war dieses Mal etwas begrenzt, da wir abends noch ein paar Straßen weiter zum Grillen eingeladen waren und die Finther nach einer anstrengenden Woche auch lieber zeitig nach Hause wollten. Nach zwei Stunden traten wir also bereits wieder den Weg zum Parkplatz an – ohne auf einem der angrenzenden Spielplätze gewesen zu sein! Skandal! Das hat gerade den kleinen Finther recht betrübt, denn die Kinder mögen sowohl das naturbelassene „Abenteuerland“ im Wald (Eingang auf dem nächste Foto) als auch den Spielplatz in der Kirchstraße (die beiden anderen Fotos). Für alle Sportler unter euch: beim Spielplatz in der Kirchstraße gibt es sogar einen Beachvolleyball-Platz. Heute war die Zeit zu knapp, aber ich bin mir sicher, dass wir das bald nachholen. Der Sommer ist noch lang und Gonsenheim – wie ihr mittlerweile wisst – immer eine Reise wert!

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