Afterwork-Chillout with Kids… in lovely Ginsheim

Ginsheim zählt zu meinen Lieblingsorten in der Umgebung. Ich würde sogar sagen: Ginsheim belegt hinter den Mainzer Stadtteilen Gonsenheim und Finthen und natürlich der Mainzer Innenstadt direkt Platz 4 in meinem persönlichen Ranking.

Am Donnerstag nutzten unser Junior und ich das schöne Wetter, um mit seiner Freundin und deren Papa einen ganz entspannten Nachmittag am Altrhein zu verleben. Nach Arbeit und Kindergarten ein hervorragendes Ausflugsprogramm, um den Tag ausklingen zu lassen.

Wir begannen unsere kleine Tour direkt am Rhein, an der Nato-Rampe. Die Kids vergnügten sich am Wasser, warfen Steinchen und Stöcke in den Fluss, wir Großen genossen die Sonne, die gute Laune der Kinder und das Nichtstun (mal abgesehen vom Nachkommen unserer Aufsichtspflicht… wilde Kinder am Wasser erfordern doch die ein oder andere Ermahnung wie: „Komm mal raus aus dem Wasser, du bekommst nasse Füße (und wir können direkt wieder heim fahren)!“).

Nach 40 Minuten (!!!) waren die Kids bereit, sich auf den Weg zu machen: Immer am Altrhein entlang…

…vorbei an einer Bienenstation…

…einer mysteriösen Steinspirale…

…Kanufahrern, Enten, den ersten Pusteblumen, dem alten Kran, der Fähre „Johanna“,…

…bis hin zum Café „Rheingenuss“, wo wir uns mit Eis und Milchkaffee stärkten, aber rasch feststellten, dass eigentlich ein Abendessen angebracht wäre.

Als wir im Café ankamen, hatten wir bereits 18 Uhr. Wo war die Zeit nur geblieben? Ach ja: 40 Minuten Chillen auf der Nato-Rampe, weitere 40 Minuten gemütlich unseres Weges ziehen mit Pausen bei allem, was die Kinder spannend fanden (also ständig: Treppen, Gitter, Pflanzen, Bänke,… alles war so schön spannend).

Meine Begleitung schimpfte mich gelegentlich für meine Ungeduld. Ich: „Lasst uns mal weitergehen!“ (Gedanke dahinter: Ich will endlich mein Eis…). Er: „Der Weg ist das Ziel. Lass sie doch machen.“ Ich: „Okaaaaay….“ Meine Belohnung für das Mehr an Geduld war ein Sohnemann, der sich auf einer Bank niederließ und sehr, sehr süß verkündete: „Ich genieße den Fluss!!“ Wundervoll.

Da wir ja tatsächlich keine zeitlichen Einschränkungen hatten (die Große daheim war nach ihrem Kunstradtraining dank Papa versorgt), dauerte der Ausflug schließlich etwas länger als ursprünglich gedacht. Und da die Kinder nach dem – eigentlich gar nicht so langen – Hinweg ein wenig platt waren, mussten wir sie mit der Aussicht auf eine Portion Pommes zur Bewältigung des Rückwegs motivieren. Die kleinen Durchhänger waren aber insgesamt übersichtlich und die Kids hatten bis zum Schluss ihren Spaß.

Eigentlich war es sogar sehr gut, dass wir erst gegen 19.30 Uhr wieder an den Autos ankamen. Die Sonne warf ein goldenes Licht auf die schöne Umgebung. „Ich genieße den Fluss“, dachte auch ich und erfreute mich an dieser irgendwie sehr friedlichen, beschaulichen Frühlingsabendstimmung. „Und der Sommer liegt noch vor uns“, stellten wir freudig fest. April, Mai, Juni, Juli, August, September – wow! Noch so viele Monate für tolle Ausflüge, bevor man es sich ab Herbst wieder eher in den Häusern gemütlich macht.

Mit den Autos fuhren wir ein paar Meter zurück in den Ort und parkten an der Bouguenais-Allee. Wir entschieden uns für den dortigen Dönerladen (wobei die Pizzeria daneben auch gut ist) und wurden dort sehr nett mit den beiden Kids empfangen. Zweimal Pommes, ein Döner, ein Salat, ein Knobi-Pizzabrot,… und zum Nachtisch bekamen die Kleinen noch einen Lolly vom Dönerladenbetreiber spendiert. Die Beiden waren auch um 20.30 Uhr noch ziemlich munter und tanzten durch das Lokal. Erfreulicherweise störte das die Anwesenden nicht, sondern sorgte eher für Erheiterung. Dennoch… soooo spät! Zeit für den Heimweg!

Erwartungsgemäß schliefen die Kinder im Auto ein. Meinen Kleinen legte ich daheim dann direkt ins Bett. Feierabend! Dieses Mal wohl wirklich im wahrsten Sinne des Wortes, denn wir hatten ja quasi den ganzen Abend lang gefeiert. Ein Hoch auf Ginsheim!

Übrigens: Normalerweise hätte mein Programm etwas anders ausgesehen. In der Regel nutze ich unseren Ginsheimausflug nämlich für ein Eisdielenhopping: Eine Kugel Eis am Balouplatz, dann den Altrhein entlang zum Café Rheingenuss und dort die zweite Kugel Eis. (Es gibt noch eine dritte Eisdiele im Ort, aber das erscheint dann sogar mir etwas übertrieben. Aber ich will euch zumindest darauf hinweisen, dass das Eisdielenhopping noch ausgebaut werden könnte…) Dann wieder zurück zum Balouplatz. Wenn die Kinder dann noch immer Action brauchen, verweilen wir dort noch auf dem Spielplatz. Heute war es aber schon spät und dunkel, als wir dort ankamen. Aber es gibt bestimmt ein nächstes Mal…

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