…and finally: the Holland-Highlights

Wir sind wieder in Mainz. Nach der anfänglichen Urlaubsdurststrecke gab es noch manch Schönes zu erleben. Natürlich! Wir sind ja nicht aus Zucker und Ferienunterkunft 2 war zudem sehr viel hübscher als unser verwohnter Bungalow für die ersten Tage.

Nun sitze ich im heimischen Wohnzimmer, unser Junior hat eine Freundin zum Spielen hier und mein Liebster und ich kümmern uns so nach und nach um all die Dinge, die nach dem Urlaub auf jeden Fall getan werden müssen (Koffer auspacken, Wäsche waschen, In-der-Hängematte-liegen,…). Und zwischendurch berichte ich mal kurz und knapp vom weiteren Verlauf unseres Ausflugs in die Niederlande. Ich bin ehrlich gesagt gerade etwas faul und deshalb gibt es ganz einfach die Top 3. Meine persönlichen Highlights.

Platz 3: Das Kunstmuseum mit Werken von M. C. Escher in Den Haag

Am Wohnungswechseltag war es regnerisch. Die Zeit zwischen Auschecken in Scheveningen und Ankunft in Egmond-Binnen wollte irgendwo drinnen verbracht werden. Auf meinen Antrag hin begaben wir uns noch einmal in die Den Haager Innenstadt und suchten das Museum auf, in dem seit 2002 Werke M.C. Eschers ausgestellt werden (hier geht’s zur Website). Dass die Große es als interessantes Ausflugsprogramm empfinden würde, war ziemlich gewiss. Bei den Jungs war ich mir nicht so sicher…

Schließlich bildeten wir Jungs- und Mädelsteams, was sich als gutes Vorgehen erwies: Die Große und ich ließen die Bilder auf uns wirken, der Kleine begeisterte sich für die interaktiven Ausstellungsobjekte im obersten Stockwerk und sog auch den Film ein, in dem sich diverse Grafiken aufbauten, bewegten und wieder auflösten.

Ganz hübsch war auch die Sonderausstellung, in welcher das Bilderbuch des Illustrators Wouter van Reek vorgestellt wurde, das auf Eschers Werk Bezug nimmt. Netterweise gab es auch eine englische Ausgabe, so dass ich den Kindern zumindest ansatzweise sinnvoll vorlesen konnte, was da stand. Ein gemütlicher Einstieg kurz nach dem Eingang.

Wir verbrachten etwa zwei Stunden im Museum. Danach war Zeit für einen Mittagssnack auf der Fahrt nach Egmond. Dort fanden wir ein süßes Cottage vor, in dem wir die nächsten Tage verbringen durften. Sogar die Heizung funktionierte, was uns immens beglückte!

Platz 2: Das niedliche Städtchen Alkmaar

Das Wetter zeigte sich unbeständig und lud eher zum Städtetrip als zum Strandbesuch ein. Also fuhren wir ins nahegelegene Städtchen Alkmaar, das wirklich bezaubernd ist. Wir parkten ganz oben über den Dächern und gerade als wir ausstiegen, spielte das Glockenspiel einer Kirche für uns. Ein freundlicher Empfang!

Die niedlichen Häuser, die abwechslungsreichen Geschäfte, die gut gelaunten Menschen,… und sogar ein kleines bisschen Korea-Feeling: Auch in Alkmaar gibt es ein Katzencafe! In Seoul durften wir leider nicht hinein, weil es ein Mindestalter für Kinder gab, das der Kleine mit seinen 4 Jahren noch nicht erreicht hatte, aber die Niederländer sind da nicht so empfindlich. Kinder sind willkommen und die Servicedamen waren wirklich sehr sympathisch. Nur die Performance der Katzen war mäßig. Die haben natürlich nur das getan, was Katzen eben gerne tun: Geschlafen.

Die Leistung der Miezen bestand darin, beim Schlafen zumindest sehr süß auszusehen. So wie diese beiden Kuschelkatzen.

Später gönnten wir uns eine entspannte Fahrt mit dem Schiffchen durch Alkmaars Kanäle. Das dauerte etwa 45 Minuten und war damit ideale Kinderreiselänge (im Gegensatz zur 90-minütigen Rundfahrt in Den Haag, die ein kleines bisschen zu lang war). Zudem waren die niederländischen Senioren auf dem Boot bereits selbst eine Attraktion für sich: Sie sangen gelegentlich ein Lied und wie sie es zelebrierten, den Kopf bei den niedrigeren Brücken einzuziehen, war wirklich putzig.

Alkmaar hat übrigens auch ein Käse- und ein Bier-Museum zu bieten, aber da die Biertrinker und Käseesser in unserer Familie in der Minderheit sind, verzichteten wir auf Weiterbildung in diesen Bereichen.

Platz 1: Sonne!!!

Nun, die schönsten Dinge sind bekanntlich kostenlos. So wie der Sonnenschein, der uns in diesen Urlaubtagen leider weitgehend verwehrt blieb. Umso mehr freuten wir uns über den Strandnachmittag, an dem es tatsächlich warm war und die Kids ganz sommerferienhaft am Meer spielen konnten. Beide sind echte Wasserratten. Zum Schwimmen war die Nordsee etwas zu frisch, aber zum Rumtollen genügte es auf jeden Fall.

Strand assozierte ich in diesem Urlaub aber insgesamt eher mit Heißgetränken in schnuckeligen Cafes und mit Drachensteigen. Nicht das Schlechteste, definitiv… Nun hab auch ich zum ersten Mal in meinem Leben Drachensteigen lassen. Man kann auch auf seine alten Tage noch die Kindheits-to-do-Liste abarbeiten.

Schließlich fuhren wir bereits sonntags wieder nach Deutschland, nicht erst am Montag. Irgendwie erschien uns das entspannter. Sowohl im Hinblick auf die Programmgestaltung als auch auf den Reiseverkehr. Und mein Schalke-Fan konnte beim Testspiel seines Lieblingsvereins gegen Wattenscheid sogar live dabei sein, während ich ein hübsches Ausflugsprogramm mit dem Kids gewählt hatte (davon muss ich beim nächsten Mal erzählen).

Am Ende des Tages, als wir wieder durch die heimische Haustür traten, waren wir mit dieser Entscheidung sehr zufrieden. Und nach dem heutigen Tag mit ausgepackten Koffern, gewaschener Wäsche und nach einem Weinfestbesuch mit Freunden sind wir es immer noch.

2 Gedanken zu “…and finally: the Holland-Highlights

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