Herbst… am anderen Ende von Ebersheim

Die Peter-Hofmann-Straße ist die letzte Straße des „Dorfes“, bevor es raus Richtung Nieder-Olm geht. Genau genommen ist in Ebersheim ja alles nicht weit entfernt, aber die Perspektive von 5-jährigen ist diesbezüglich vermutlich eine andere. Einfach so laufen die normalerweise nicht quer durch den Ort, weshalb wir fast nie in diese Ecke kommen. Heute bot sich der Mini-Ausflug aber einfach an. Eigentlich wollte ich mit unserem Junior und seiner Freundin, die bei uns übernachtet hatte, nur auf den Spielplatz vor der Haustür, doch gerade also wir die Schuhe angezogen hatten: Reeeegen. Erfreulicherweise nicht lange. Aber lang genug, um den Spielplatz nass und ungemütlich werden zu lassen. Spontan schlug ich vor, dass wir Kastanien sammeln gehen könnten. Klaro – die Kinder waren sofort mit an Bord.

Die am besten gelegenen Kastanienbäume in Ebersheim sind sicherlich die in der Peter-Hofmann-Straße. Da gibt es nämlich auch einen Spielplatz. Und da die beiden motivierten Sammler wirklich alle auf dem dortigen Parkplatz herumliegenden Kastanien eingesammelt haben (alle!), hatte der Spielplatz währenddessen ein wenig Zeit zu trocknen.

Der Spielplatz in der Peter-Hofmann-Straße ist primär etwas für Kletterbegeisterte. Meine beiden kleinen Eichhörnchen waren also gut aufgehoben und powerten sich aus, indem sie mehrere Rundläufe auf dem großen Klettergerüst machten. Dazu noch Absprungübungen, Balancetraining,… ihnen fiel eine Menge ein.

Die Wippe wurde auch erprobt. (Ist, glaube ich, die einzige ganz klassische Wippe in Ebersheim…)

Und mit welchen zwei Dingen kann der Spielplatz bei mir punkten?

Erstens: Mein Waldorfherz schlägt höher, wenn die Kinder rufen: „Wir gehen nochmal durch den Geheimgang!“ Das ist in diesem Fall der kleine Pfad hinter der Hecke. (Da ich selbst diesen Schleichweg dort nicht vermutet hätte, dachte ich mir, ich schreib es mal für euch dazu.) Am tollsten spielen die Kinder immer dort, wo es noch viel Naturanteil gibt und somit Raum für Kreativität (mein aktueller Favorit ist diesbezüglich folgender Spielplatz, den ich erst dieses Jahr entdeckt habe).

Zweitens: Auch hier hatte ich eine Ersatz-Hängematte, aus der ich das Treiben verfolgen konnte. Eine Nestschaukel. Hurra.

Fehlte nur noch ein Latte-macchiato-Lieferant (also die von mir immer geschätzte Eisdiele oder Bäckerei neben einem Spielplatz)… aber gut, ich will ja nicht jammern: Ich hatte zwei höchst zufriedene Kinder sowie reichlich Zeit zum Entspannen. Und weil ich ja nichts zu tun hatte, machte ich zumindest ein Mini-Kunstwerk: „Herbstliebe“ (siehe Bild) – was wollte ich da mehr?!

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