Erlebnisideen · Mainz!!

Marienborner Spielplatz am Abend

Ein Rumgammelsamstag, der so vor sich hinplätscherte – bis ich wieder einen Stubenkoller bekam und raus aus dem Haus und raus aus dem Ort wollte. Junior eingepackt und los ging’s, um das Angenehme mit dem Angenehmen zu verbinden: Wir fuhren nach Marienborn, um dort einen Spielplatz zu erkunden, den wir bislang nicht kannten, Opa auf dem altbekannten Spielplatz am Sonnigen Hang zu treffen und schließlich Abendessen im Gutenberg Center um die Ecke zu holen, damit auch die Große von unserem Ausflug profitierte. So lautete der Plan, so haben wir’s gemacht. Prima Kombi für einen prima Abend.

Spielplatz im Marienborner Neubaugebiet

Im Marienborner Neubaugebiet „Hinter den Wiesen“ gibt es einen Spielplatz, den wir bislang noch nie besucht haben. Bis zu diesem Tag. Ob wir wiederkommen werden… ich weiß nicht… Der Spielplatz war „ganz nett“, im Hinblick auf seine Größe sehr übersichtlich. Es gibt dort einen Spielturm mit diversen Klettermöglichkeiten und Rutsche, eine Nestschaukel, Reckstangen, ein ziemlich gutes Bodentrampolin und zudem ein „Laufband“, von dem ich gerade nicht weiß, wie ich es konkret benennen soll. Aber ihr findet ein Foto davon, weil es Juniors Lieblingselement war. Sowas gibt es eben doch nicht überall und es hat einen gewissen kooperativen Unterhaltungswert, wie sich bei längerer Betrachtung herausstellt.

Das wackelige Band bringt die Kids miteinander in Kontakt, denn was einer darauf veranstaltet, wirkt sich auf die Anderen aus, die sich ebenfalls auf dem Band bewegen. Das könnte auch Konfliktpotenzial bergen – tat es aber nicht. Die Kids gingen vorsichtig miteinander um und stimmten sich ab, wie wild es zugehen sollte.

Unsere Spielplatzeinheit fiel übersichtlich aus. Sonnenuntergang über Marienborn, dann wurde es kühl. Und wir hatten ja noch einen zweiten Anlaufpunkt eingeplant…

Spielplatz am Sonnigen Hang

Drei Autominuten vom Neubaugebietsspielplatz entfernt, parkten wir uns zwischen den Hochhäusern von Marienborn. Der Sonnige Hang gehört zu den Gegenden in Mainz, die einen mäßigen Ruf haben, vor ein paar Jahren schien das Rotlichtmilieu hier recht ausgeprägt gewesen zu sein… aber hier wohnt unser Opa nun einmal, in einem der Hochhäuser und zwar mit ganz normalen, netten Menschen. Sie haben eine gute Hausgemeinschaft und er fühlt sich wohl. Gleichwohl… gerade in Corona-Zeiten ist es für ihn ziemlich langweilig so allein daheim. Über unseren Zwischenstopp auf „seinem“ Spielplatz freute er sich also und stellte sich 40 Minuten lang zu mir in die Kälte, damit wir ein wenig Plauschen konnten.

Eine große Kletterpyramide aus Seilen haben wir auch in Ebersheim. Junior fand die Marienborner Version aber ebenfalls klasse und hielt sich ziemlich lange daran auf. Eine Besonderheit, die ich bislang allerdings nur hier gesehen habe, weisen die beiden Spieltürme auf, die durch Seile miteinander verbunden sind, an denen ein Metallkorb befestigt ist, um kleine Turmbesteiger von einer Seite zur anderen zu bringen. Quietscht zwar manchmal ein bisschen, ist aber wirklich cool. Hin und her, hin und her.

Auch für kleinere Kids hat dieser recht geräumige Spielplatz ein Spielehäuschen mit Rusche zu bieten. Außerdem gibt’s eine Wackelwippe (also keine richtige Wippe) und zwei Wackelplatten zum Rumhüpfen sowie eine Nestschaukel. Zudem reichlich Bänke zum Verweilen für die Begleitpersonen. Übrigens als kleiner kulinarischer Tipp: Gegenüber befindet sich eine Pizzeria, bei der wir schon oft bestellt haben und stets zufrieden waren. Verhungern muss man hier also auch nicht. An diesem Abend holten wir aber stattdessen Asia-Nudeln im Bretzenheimer Gutenberg-Center, bevor wir um 18 Uhr wieder zurück nach Hause fuhren, wo uns eine Überraschung erwartete…

…währenddessen daheim: kreatives Kirmesersatzprogramm

Wenn man ein 12jähriges Mädchen allein daheim lässt, könnte es passieren, dass es die ganze Zeit vor irgendwelchen Bildschirmen hockt und sich berieseln lässt – oder es wird kreativ. Wir hatten heute Abend das Vergnügen, nach unserer Rückkehr bei der Finalisierung ihres spontan entwickelten Kirmesprojekts beizuwohnen und zu assistieren („Ihr dürft die Luftballons festmachen.“). Nach dem Essen durften wir dann mit Pfeilen auf Luftballons werfen – und wahlweise mit Küchenmessern. Was ein Spaß!

Tatsächlich hat es auch geklappt! Puff-peng! Lustige Abendunterhaltung in volksfestfreien Corona-Zeiten. Einfach die Stimmung nicht verderben lassen und das Beste draus machen.

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